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Mündliche Prüfung 14.3 und 15.3.2016

Könnten die Leute die heute die mündliche Prüfung hatten bitte ihre Fragen hier posten? Wäre für die Leute die morgen dran sind (oder für spätere Prüfungen) sicher sehr hilfreich.

Danke!

Lukas +1

Also ich war heute zweiter. Was ich so mitbekommen hab fängt er immer mit ESZ und EVZ an. In dem Zusammenhang hat man erklären müssen, was sich beim Integral der Elementsteifigkeitsmatrix ändert. Also bei E, D und dVol. Ich hab dann nur eine Frage zu den Vor- und Nachteilen der expliziten Zeitintegration bekommen.

Kommt bissl drauf an wie gut man schriftlich schon war.

Lukas +1

Auf alle Fälle ist er sehr sehr seeeeeeeehr nett beim Noten geben. Also keine Panik!

Dominik +4

Hier meine Mitschrift von heute. Ich war leider schon als 3ter dran - Dementsprechend ist sie auch relativ kurz ;) Vill kann das jemand ergänzen noch.

Eines vorweg: Ja er ist wirklich nett beim benoten. Während der mündlichen Prüfung selbst fragt er aber hartnäckig nach und schweift auch gerne vom Thema ab ;)

Zu Frage 1: K(e) in isoparametrischer Formolierung anschreiben und dann erklären was sich in der Formel ändert wenn man einen ESZ/EVZ/AXI hat. Die Definitionen was die einzelnen Zustände ausmacht sollte man drauf haben. Das ist nämlich das Erste was er fragt wenn man mal kurz ansteht. Ein grober Überblick wo die einzelnen Teile der Formeln herkommt schadet auch nicht.

Zu Frage 2:

Er hat ein Bauteil aufgezeichnet und man musste das Netz einzeichnen. Auch hier kamen die Fragen was denn eigendlich EVZ/ESZ ist und was es ausmacht. Auf die Rissspitzenelemente ist er dann recht genau eingegangen. Stichworte wie Singularitäten und 1/sqr(r) Annäherung wollte er erklärt haben. Als "Bonusfrage" kamen dann noch: a) Was für weitere spezielle Finite Elemente kennen Sie? A: semi-finite Elemente oder sowas b) Wie viele DOF hat ein Stabelement? Wie viele pro Knoten? Welcher Art sind diese (rotatorisch oder translatorisch) c) Wie b) nur mit Balkenelemente.

Ich hatte als 3ter folgende Frage:

Er hat einen Balken aufgezeichnet. Den musste ich passend für Biegung diskretisieren. (Möglichst gleichgroße Elemente verwenden!) Wie schaut der Balken im verbogenen Zustand aus bzw wie verformen sich die Elemente? Dann musste ich bisschen über Locking sprechen (Da hat er doch recht detailliert gefragt - WARUM VERSTEIFT SICH DAS ELEMENT? - hatte iwas mit Winkeländerungen zu tun!). Dann Abhilfemethode erklären (reduzierte Integrationsordnung - auch da detaillierter als mir lieb war ;) ). Zum Schluss wollte er dann noch was über Hourglassing im Bezug auf den Balken wissen. (Warum verformt sich da was und wo nicht).

Alles in allem trotzdem ein netter Kerl. Nicht den Mut verlieren, er ringt einen durch :)

Viel Erfolg

Christian ±0

Meine Frage: Warum heißen die Hermiteschen Balkenelemte so sowie Herleitung derselben.

Daniel ±0

weiß jemand was er mit der Frage gemeint hat, warum man sich in FE-Analysen immer von "unten" annähert und nicht von oben?